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Montag, 2. Mai 2022

Friedrich Freiherr von Hardenberg 250. Geburtstag

Novalis


Am 2. Mai jährt sich der Geburtstag des Dichters Friedrich Freiherr von Hardenberg zum 250. Male. Friedrich Freiherr von Hardenberg wurde vor 250 Jahren am 2. Mai 1772 geboren.

Nicht nur im Werk, auch in der Kürze seines Lebens, auch in den äußeren Gegensätzen zwischen Alltagsleben und Dichtung liegt eine Faszination an der Person, welche die Jahrhunderte spielend überdauert hat. Faszination für 'Novalis', für das ätherisch abgehobene, feinfühlige, romantische des Dichters, der 'Schmetterlinge lachen hörte', weniger aber für jenen Friedrich von Hadenberg, der als Beamter, als Bergbauingenieur seinen Alltag durchaus bestanden hat und auch in dieser Hinsicht weitere Pläne verfolgte, die nur durch seinen Tod einen plötzlichen Abbruch erfuhren.

Es gibt sie aber, die Verbindungslinien zwischen beiden 'Existenzen'. Es sind nicht 'zwei Seelen' die in einer Brust konkurrierten. Aber man muss schon genau hinschauen, um das eine im anderen zu erkennen und den Dichter aus dem Alltagsleben heraus mit ableiten zu können. Gerhard Schulz schaut genau hin und ist in der Lage, diese Verbindungen aufzuzeigen, indem er das Leben des Friedrich von Hardenberg biographisch nachzeichnet.

Friedrich Freiherr von Hardenberg von einem unerschütterlichen Glauben an die eigene Mission angetrieben, die Welt zu Romantisieren. Friedrich von Hardenberg war ein fleißiger junger Poet, lange bevor er zum Dichter Novalis wurde. Novalis begeisterte sich schon früh für alles Schöngeistige, insbesondere die Dichtung, wovon seine vielen Jugendgedichte (Jugendwerk 1788-1791) ein lebendiges Zeugnis ablegen.

Friedrich Freiherr von Hardenberg hatte viele Talente: er war Jurist, Bergwerksdirektor und Philosoph. Bekannt wurde er als ein bedeutender Dichter der Frühromantik. Seine poetischen und philosophischen Gedichte übten einen starken Einfluss auf die Romantik aus. Während seines Jura-Studiums in Jena, Leipzig und Wittenberg lernte er Friedrich Schiller und Friedrich von Schlegel kennen und befasste sich mit den philosophischen Ideen von Kant und Fichte. Anschließend übernahm er eine Stelle im Salinenwerk in Weissenfels.



In den Werken von Novalis spiegelt sich die romantische Sehnsucht nach dem Ursprünglichen, dem Phantastischen, dem Ahnungsvollen, nach der Kindheit, nach der Philosophie und Religion wieder.

Die romantische Bewegung beginnt im ausgehenden 18. Jahrhundert. Sie reift parallel mit der Aufklärung, dem Nützlichkeitsstreben und der beginnenden Industrialisierung. Ihr Markenzeichen ist die blaue Blume, entnommen aus dem Beginn des unvollendet gebiebenen Bildungsromans "Heinrich von Ofterdingen" des jungen Autoren Friedrich von Hardenberg, der sich den Künstlernamen Novalis aneignete:

Sein bedeutendstes Werk ist der unvollendete Roman "Heinrich von Ofterdingen" (1802) mit dem Symbol der Blauen Blume. Charakteristisch für seine von der Mystik beeinflussten Dichtkunst sind vor allem die "Hymnen an die Nacht" (1800).

Zu seinen bedeutendsten Werken zählen sein Fragment "Blütenstaub" (1798), "Hymen an die Nacht" (1800), "Heinrich von Ofterdingen" (1802) und der Aufsatz "Die Christenheit oder Europa" (1799).

Seit August des Jahres 1800 erkrankte Novalis an Schwindsucht. Novalis starb am 25. März 1801 in Weißenfels. Novalis' Schriften wurden erst nach seinem Tode veröffentlicht. Sie erschienen erstmals 1802 und wurden von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck herausgegeben.

Literatur:

Novalis - Poesie und Poetik Novalis - Poesie und Poetik von Novalis

Novalis Werke Novalis Werke von Novalis

Weblinks:




Seine Beziehung zu Sophie von Kühn, der großen Liebe Novalis, die leider viel zu früh und noch vor der geplanten Eheschließung in jungen Jahren verstarb. Novalis war vom Verlust tief getroffen und entwickelte Todessehnsucht, er wollte der Geliebten nachsterben.

Sophie von Kühn wurde am 17. März 1782 geboren.

Donnerstag, 25. März 2021

Friedrich Freiherr von Hardenberg 220. Todestag


Friedrich Freiherr von Hardenberg starb vor 220 Jahren am 25. März 1801 in Weißenfels und mit ihm die deutsche Frühromantik. Seit August des Jahres 1800 war der Dichter der deutschen Frühromantik an Schwindsucht erkrankt.

»Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter« könnte sinngemäß für einen Dichter stehen, der als einer der berühmtesten Dichter und Denker der deutschen Frühromantik gilt.

Friedrich von Hardenberg hatte wahrlich viele Talente: er war Jurist, Bergwerksdirektor und Philosoph. Bekannt wurde er als ein bedeutender Dichter der Frühromantik.


Friedrich Freiherr von Hardenberg verstand und erfasste die Natur besser als Poet denn als wissenschaftlicher Kopf. In seinen Werken spiegelt sich die romantische Sehnsucht nach dem Ursprünglichen, dem Phantastischen, dem Ahnungsvollen, nach der Kindheit, nach der Philosophie und Religion wieder. So viel romantische Sehnsucht in der Dichtung war selten.

Sein Lebensmotto lautete: Mensch werden ist eine Kunst. Zeit seines Lebens war dieser Künstler auf der Suche nach der geheimnisvollen blauen Blume, doch sein Schaffen wie auch seine Suche nach dieser schöne Blume endete viel zu früh:



  Novalis-Werke
 





Novalis
Novalis
Novalis
Novalis
Novalis - Poesie und Poetik
Novalis - Poesie und Poetik
Novalis Werke
Werke

Weblinks:

Die grossen Meister der Feder I - www.wissen.de

Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg Biografie - tu-freiberg.de



Novalis-Museum Schloß Oberwiederstedt

Samstag, 12. September 2020

Friedrich Freiherr von Hardenberg in Freiberg

Novalis




An der Bergakademie Freiberg, einer der zu dieser Zeit ersten Hochschuladressen für Naturwissenschaften begann Novalis 1797 sein Studium. Dort war er Schüler von Wilhelm August Lampadius und Abraham Gottlob Werner. Das Studium an der Bergakademie Freiberg umfasste Bergwerkskunde, Mathematik, Chemie sowie die praktische Tätigkeit in den Gruben und war damit eine ausgesprochen weitreichende, umfassende Ausbildung, zumal die Naturlehre damals mehr umfasste als die späteren Naturwissenschaften.

Daß er seinem Studium mit großem Eifer nachging, beweisen unter anderem seine wissenschaftlichen Arbeiten, die den größten Teil seiner Freiberger Fragmente bilden. Vielfach nimmt er später in seinen Liedern Vergleiche aus dem Bergmannsleben. 1798 erschienen seine ersten Beiträge unter dem Titel "Blüthenstaub".

Weblink:

Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg Biografie - tu-freiberg.de